Internationale verbandsoffene ASKÖ-Bundesmeisterschaften

Internationale verbandsoffene ASKÖ-Bundesmeisterschaften

1. und 2. November 1997, Linz-Gugl

Der Wettkampf war ein voller Erfolg: 50 Starts, 18 Medaillen und jede Menge Autogramme. Da hat
uns unser alter Esel Harry wieder viel Glück gebracht. Darum wurde auch heftigst protestiert, als Werner vorschlug, unser Maskottchen in Pension zu schicken. (Bei dem Esel Harry handelt es sich um einen lila Plüschesel mit rosagelben Sternen und rosa Mähne.) Obwohl wir an beiden Tagen relativ lang auf der Gugl waren, fanden wir immer wieder einen Zeitvertreib (neben Schwimmen natürlich). Grob geschätzt 20 x mußte Vera Lischka auf T-Shirts und Zetteln unterschreiben. Am Sonntag hatte sie
dann schon vorgeschriebene Karten mit. Abgesehen davon wurden auch Medaillen gesammelt. 1x Gold, 7x Silber und 10x Bronze. Es wären fast 2 Goldmedaillen geworden, wenn nicht Wolfgang mit Bestzeit auf den 100 m Rücken disqualifiziert worden wäre.
Der Grund war ein Wendenfehler. So mußte er sich mit einem weiteren Autogramm trösten. Martin schwamm zum ersten Mal seit langem wieder einen Bewerb. Dabei verbesserte er zur allgemeinen Überraschung seine Zeiten enorm. Am Samstag begann der Wettkampf mit 2 Stunden 400 m Kraul. Deshalb zogen sich die meisten von uns nach Martinas Start in den Gymnastikraum zurück. Dort zeigten zwei Schwimmerinnen Ballettübungen und am Schluß wurde geturnt. Danach ging es
wieder in die Schwimmhalle und dort von einem Start zum nächsten.
Zwischen den Starts, Siegerehrungen und Aufwärmen wurde Uno gespielt, gelesen und auch gelernt.
Besonderen Spaß machte zwischen 50 m Brust und Kraul eine Rechenübung, die alle fehlerhaft lösten.Am Sonntag ging es sehr früh am Morgen los. Das größte Problem des Tages war, wie man Tee oder Kaffee aus einem Automaten herausbekommt und das noch dazu ohne Verschütten. Oft bewährt hat sich folgendes Sprichwort: Wenn man vom Teufel spricht, kommt er. Bei diesem Wettkampf gab es auch ein anstrengendes Vorhaben von Martina. Sie schwamm alle 14 Bewerbe. Die Anstrengungen wurden belohnt.