Neue Schwimmkurse ab April 2018, für Kinder ab vier Jahre

Anmeldung ab Ende März 2018 nur mit Anmeldeformular möglich !

Tag Zeit Datum Plätze
Dienstag 17.00 - 18.00 Uhr ab April 2018  
Donnerstag 17.00 - 18.00 Uhr ab April 2018  
Samstag 09.00 - 10.00 Uhr ab April 2018  


Kursdauer: 10 Einheiten (à 60 min. 1x pro Woche)

Kursort: Badezentrum Traun, 4050 Traun Traunerstr. 25b, bei Öedtsee

Für die Kinderschwimmkurse ist eine Anmeldung ERFORDERLICH
Anmeldung möglich ab : Informationen zu den neuen Kursen folgen bzw. werden telefonisch Fragen gerne beantwortet.

  • Die Anmeldung ist sofort verbindlich!
  • Stornogebühr: Bei Abmeldung 4 Wochen vor Kursbeginn sind 50% der Kursgebühr, bei Abmeldung 2 Wochen vor Kursbeginn sind 100% der Kursgebühr zu bezahlen.
  • Die Kursgebühr muss nach Bestätigung der Anmeldung innerhalb von 10 Tagen auf unserem Konto eingehen.
  • Die Kontodaten finden SIe auf der Anmeldung.
  • Wir bitten Sie, am ersten Schwimmkurstag 15min vor Beginn bei der Kassa zu warten, wo Sie von uns empfangen werden.
  • Bei nicht besuchte Kurseinheiten kann keine Gutschrift weder die Kursgebühr rückerstattet werden.
  • Bilder von unseren Schwimmkursen finden Sie hier

Infos und Anfragen : askoetraun.schwimmkurs@gmail.com
Anmeldeformular ab Ende März 2018


„WASSER IST DEIN FREUND. KÄMPFST DU MIT DEM WASSER, WIRST DU VERLIEREN“

Zeljko Jukic (Trainervater Mirna und Dinko Jukic)

 

Die Hauptaufgabe des Schwimmunterrichts ist vorerst nicht der Erwerb von Schwimmtechniken (Rücken, Brust, Kraul oder Delphin) sondern die Grundlage dafür zu schaffen.

In der Literatur werden diese Phasen als Wassergewöhnung und Wasserbewältigung bezeichnet.

Erst wenn diese Phasen durchgemacht worden sind, der Anfänger mit dem Wasser vertraut ist, und die Bereiche der Wassergewöhnung und Wasserbewältigung beherrscht werden, ist es sinnvoll begleitend mit dem Erwerb der 4 Schwimmtechniken zu beginnen.

Ziele in dieser ersten Lernstufe (Schwimmkurs) sind:

  • Angstabbau
  • Sammeln von Bewegungserfahrung im Wasser
  • Entwicklung eines Körper und Bewegungsgefühls
  • Förderung der koordinativen Fähigkeiten (orientieren, differenzieren, Gleichgewicht erlangen, Reagieren, Rhythmisieren)

Wassergewöhnung und –bewältigung:

Durch die Wassergewöhnung soll der Anfänger die Angst vor dem Wasser verlieren und sich im und mit dem Wasser so vertraut machen, dass er dieses Element als Spiel- und Tummelplatz allen anderen Freizeitbereichen gleichsetzt. Unerwartete Situationen sollen den Schwimmneuling nicht so schnell aus der Ruhe bringen (z.B.: Ein Kind das nicht gelernt hat das Gesicht ins Wasser zu geben, kann bei Sprüngen anderer Schwimmer aufgrund des Spritzwassers und der Wellen in Panik geraten, da es nicht weiß was passiert, wenn das Gesicht mit Wasser in Berührung kommt und wie es mit dieser Situation umgehen soll.)

Zur Wassergewöhnung zählen:

  • Auseinandersetzung mit dem Element Wasser
    Benetzen des Gesichtes mit Wasser, Sicherheit im Umgang mit nassem und rutschigem Untergrund, Gewöhnung an den Kältereiz, Gewöhnung an den Wasserdruck, Erkennen und Überwinden des Wasserwiderstandes
  • Sich bewegen in nicht-stehtiefem Wasser
    Das nicht-stehtiefe Wasser wird bald überwunden. Vorerst werden auch Hilfsmittel wie Bretter, … verwendet, jedoch keine die am Körper angebracht werden, da sie die Wahrnehmung dem Element Wasser gegenüber verändern und falsche Bewegungsmuster aufbauen.
  • Ungeformte Übungen zur Mutschulung
    Sprünge mit und ohne Unterstützung des Lehrers

Wasserbewältigung:

  • Tauchübungen
    Das Tauchen wird von Anfang an in den Unterricht mit eingebaut. Recht bald kommt das Öffnen der Augen unter Wasser, sowie das Ausatmen ins Wasser dazu. Ziel ist es, ohne Unsicherheit unterzutauchen, Augen offen zu halten und sich vollständig unter Wasser zielorientiert über eine kurze Strecke fortzubewegen und auszuatmen.
  • Atemübungen
    Ausatmen unter Wasser, richtiger Rhythmus der Ein- und Ausatmung im Wasser
  • Auftrieb in Rücken- und Bauchlage
    Dem Menschen ist es möglich mit Hilfe seiner Atmung sein spezifisches Gewicht bewusst zu verändern und dadurch an der Wasseroberfläche zu liegen, zu gleiten, zu schwimmen oder sich auf den Boden sinken zu lassen. Die Ursache dafür ist, dass das spezifische Gewicht der Kinder und das des Wassers in etwa gleich groß sind. Nach der Einatmung wird das spezifische Gewicht kleiner, denn das Körpervolumen ist beim Einatmen größer geworden. Durch den scheinbaren Gewichtsverlust fällt die Haltearbeit weg, was zur Entspannung der gesamten Muskulatur führt. Dadurch kommt es zum Auftrieb. Übungen zum Erfahren des statischen Auftriebs.
  • Gleiten in Bauch- und Rückenlage
    Das Gleiten ist eine wichtige Voraussetzung für das Erarbeiten jeder Schwimmlage, jedes Starts, jeder Wende. Deswegen wird diesem Bereich der Wassergewöhnung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Übungen zum Erfahren des dynamischen Auftriebs.

Die verschiedenen Bereiche der Wassergewöhnung werden nicht getrennt voneinander behandelt, sondern überschneiden sich bzw. werden parallel zueinander entwickelt.